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Damaskus zum Letzten

 

Eine wage Erinnerung jagt uns früh aus den Betten: Das Nationalmuseum ist so toll, dass man um 9:00 riskiert eine Stunde lang in einer Warteschlange zu stehen. Wir sind schon um 8:00 vor dem Nationalmuseum: kein Mensch da und die Türen sind offen. Wir geniessen eine köstliche Stunde die großartigen Schätze des Museums allein. Wie an einer Perlenschnur fädelt der Gang durch das Museum auch unsere Erlebnisse auf, erweitert und strukturiert sie. Besonders geniessen wir den sonnendurchfluteten Park und die Synagoge aus Duros Europos - bildhafte Darstellungen schaffen einen innig-andächtigen Raum und belegen die Kulturvielfalt des Handelsplatzes in der vormuslimischen Zeit.

Ab Mittag schlendern wir durch das Tekkiye Suleiman, das Qasr al Azem und die bunten Suqs. Sie bezeugen, daß Damaskus als Hauptstadt des Omayadenreiches (China bis Spanien) multi-kulti Handelshauptstadt war.

Wir genießen Pudding und Datteln und bereiten die Abreise vor. Im Hotel kämpfen wir drei Stunden bis Mitternacht mit dem PC. Die Verbindung ist langsam wie immer, aber diesmal schlägt die Zensur nach zwei Stunden besonders heftig zu. Wir erreichen weder die Myblog.de Seiten noch t-online.de noch web.de. Die letzten Seiten des Blogs schreiben wir mit Notepad und lassen sie uns ausdrucken, das Einstellen in den Blog ist leider nicht mehr möglich. Dieser Tagesbericht ist jetzt schon in Grossauheim auf dem Laptop eingetippt.

Wir haben Leberwurst gegessen und sind wieder im Land.

13.4.10 19:28

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