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von Hama nach Tripoli

mit ein bisschen ueberspannten englisch-chinesischen Reisegefaehrten verliessen wir das netteste Hotel unserer Reise  (Cairo) in Hama und fuhren erst mal nach Misiaf, einer Assassinenburg. Assassinen waren "Haschischfresser, todesverachtende Attentaeter und Terroristen", religioese Ismaeliten, deren heutiges Oberhaupt der Aga Khan ist. Misiaf war lange ihr Hauptsitz und die Burg wurde kuerzlich mit Geldmitteln des Aga Khan gut renoviert.

30km weiter trafen wir auf den vielgeruehmten Krak des Chevaliers. Diese Kreuzritterburg (1030 bis 1290) beherrscht den Zugang vom Meer zum syrischen Hinterland, bedeckt drei Hektar und wurde nie erobert aber am Ende der Kreuzritterzeit geraeumt.

(Ja liebe Margot, wir haben jetzt viele tote Steine gesehen die Jahrtausende ueberstanden haben und wir sehen viele Wohnhaeuser, die kaum 10 Jahre ueberstehen.)

Der Grenzuebertritt in den Libanon ist sehr buerokratisch und wir sind dankbar, dass unser Fahrer uns zielstrebig von Schalter zu Schalter schiebt, unsere Paesse weiterreicht und uns ueber die faelligen Gebuehren informiert.

Kaum haben wir die Grenze passiert sehen wir die schneebedeckten Berge links und das Meer rechts. Wir sehen Palestinenserlager und Armutcamps am Strand. Wir sehen unendliche viele Mercedes, einige BMW. Insgesamt scheint das Warenangebot und der Lebensstandard deutlich geringer zu sein als in Syrien.

Die Zitadelle (weitere tote Steine) war uns zu teuer, die Madrasse Al Burtasi liess uns nicht hinein, die grosse Moschee war geschlossen. Wir bummelten durch das pulsierende Leben und die Werke von Sabines Elektrolehrlingen (vielleicht auch Meister von denen sie noch lernen kann).

7.4.10 22:53

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