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Aleppo

 

Das bloggen hat uns gestern etwas entnervt, besonders das Abladen der Bilder hat nicht geklappt. Weiss einer, wie man Bilder ablagert? Hatten wir das nicht immer af Yahoo gestapelt????

o.k. wir standen erst gegen 10 auf und starteten nach bescheidenem Fruehstueck in die Stadt, d.h. zunaechst besuchten wir das Museum. Es ist sortiert nach Ausgrabungsorten, was ein wenig verwirrt, aber es macht auch klar, dass diese gesamte Gegend seit ca. 6000 Jahren eine Hochkultur hat. Einige wunderbare Stuecke konnte man bewundern.Danach suchten wir durch die Parks, die Bauern-Suqs, durch die Handwerker-Suqs den Weg zur Zitadelle.

Natuerlich ist das Handeln schwer, wir wurden abgeschlleppt, bequasselt, angeflirtet und angetatscht. Aber wir haben uns tapfer gewehrt und wir sind weder Suq-suechtig geworden, noch sind wir pleite dort rausgekommen. Aber wir haben schon mal fuer alle 6 unverheirateten Toechter und Enkelinnen ein paar Hochzeitskleider (50 Euros) gebucht. Fuer die zu erwartenden Braeutigame orderten wir moosgruene Kaftane mit Brockatbesatz.

Die Ruhepause, die wur uns zwischen Palmen vor dem Palast goennen wollten wurde unterbrochen von Scharen von blaubekittelten Schulkiindern, die gluecklich unseren arabischen Sprachversuchen lauschten und uns mit Blumen beschenkten. Sie hiessen Achmed und Recha, Zacharias und Mara......

Gefuellt mit den  vielen Geruechen und Eindruecken landeten wir an der Zitadelle, die aehnlich einem unbezwinglichen Glasberg umrundet von einem breiten Wassergraben gigantisch auf einer Anhoehe liegt. Wir bezwangen sie mit 300 Leira und vielen tapferen Schritten ueber viel zu hohe Stufen. Belohnt wurden wir mit einem grandiosen Blick ueber diese uralte, geschichtstraechtige, lebendige Gross-Stadt.Nette Gespraeche mit einem spanischen Paerchen bei einem Tee.

Zurueck liefen wir erneut durch das Suq (ein Beduinentuch gab es dann doch) zur Omayaden-Moschee, die wir uns praechtiger und freundlicher vorgestellt hatten. Erwaehnenswert erscheint uns, dass dort die Reliquien vom hl. Zacharias liegen, der immerhin der Onkel vom Jesu war. Das erstaunt doch, und durch ein rundes Loch in der Scheibe werfen die Glaeubigen noch immer Geld hinein.

Im aramaeischen Teil der Stadt - also im reichen, christlichen Djudaide- Viertel - erfreute uns die verwinkelte Bauweise und das Abendessen.

So, wir sind muedegedabbt. guets naechtli!

 

31.3.10 22:05

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