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Palmyras Stonehopper

1 Kommentar 29.3.10 17:00, kommentieren

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Damaskus zum Letzten

 

Eine wage Erinnerung jagt uns früh aus den Betten: Das Nationalmuseum ist so toll, dass man um 9:00 riskiert eine Stunde lang in einer Warteschlange zu stehen. Wir sind schon um 8:00 vor dem Nationalmuseum: kein Mensch da und die Türen sind offen. Wir geniessen eine köstliche Stunde die großartigen Schätze des Museums allein. Wie an einer Perlenschnur fädelt der Gang durch das Museum auch unsere Erlebnisse auf, erweitert und strukturiert sie. Besonders geniessen wir den sonnendurchfluteten Park und die Synagoge aus Duros Europos - bildhafte Darstellungen schaffen einen innig-andächtigen Raum und belegen die Kulturvielfalt des Handelsplatzes in der vormuslimischen Zeit.

Ab Mittag schlendern wir durch das Tekkiye Suleiman, das Qasr al Azem und die bunten Suqs. Sie bezeugen, daß Damaskus als Hauptstadt des Omayadenreiches (China bis Spanien) multi-kulti Handelshauptstadt war.

Wir genießen Pudding und Datteln und bereiten die Abreise vor. Im Hotel kämpfen wir drei Stunden bis Mitternacht mit dem PC. Die Verbindung ist langsam wie immer, aber diesmal schlägt die Zensur nach zwei Stunden besonders heftig zu. Wir erreichen weder die Myblog.de Seiten noch t-online.de noch web.de. Die letzten Seiten des Blogs schreiben wir mit Notepad und lassen sie uns ausdrucken, das Einstellen in den Blog ist leider nicht mehr möglich. Dieser Tagesbericht ist jetzt schon in Grossauheim auf dem Laptop eingetippt.

Wir haben Leberwurst gegessen und sind wieder im Land.

1 Kommentar 13.4.10 19:28, kommentieren

von Byblos nach Damaskus


 Die Fahrt war nervig, einfach nervig. Ewige Debatten um den Fahrpreis, aber wir sind lernfähig, wir haben 100 Lira (1,60 € ) weniger gezahlt als ein Einheimischer. Wir werden ab sofort auch im Bus in Hanau feilschen! Gestresste Fahrer , wir werden umgeladen, dann endlosen Ärger wegen des Einreisevisums und 75$ neue Gebuehren u.s.w.....

Auffällig war bei  Überschreiten des Libanon hinab in die Bekaa-Ebene der Kulturwandel. Die Werbung zeigt keine nackten Mädchen mehr, die Männer tragen wieder die rotgewürfelten Beduinen-Tuecher, die Frauen wieder Schleier, die Autos sind wieder mit Hansaplast verklebt. Es ist im Libanon wirklich eine große Spannung zwischen Christen einerseits und den Sunniten und Schiiten untereinander zu sehen und mit Händen zu greifen.

Ankunft in Damaskus: wir entschliessen uns, das Erbe der Kinder doch noch in einer Nobelherberge zu verprassen.

Auch ein Abendessen auf einer frz.-orientalischen Dachterrasse (nachdem wir die Omayyaden-Moschee besucht haben) darf nicht fehlen. 

1 Kommentar 11.4.10 18:48, kommentieren

ein Lieblingsgedicht von Khalil

children

Foto © Christine P. Newman, Toronto

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931

1 Kommentar 13.4.10 18:36, kommentieren

von Bscharre nach Byblos

Am Morgen ging es mir besser, also  hoppten wir in das 9 h Bussi, wieder ausgestattet mit einer Empfehlung des "maronitischen Netzwerks".

Der Campingplatz Amchit hat winzige Huettchen, in die gerade mal 2 Liegen und eine Klo-Dusche passen. Aber was fuer eine Lage!!! Nur 90 min vom Schneegebirge entfernt, liessen wir uns in das Azur des Mittelmeeres plumpsen, kraxelten ueber eine liebliche Steilkueste und genossen Seewind und Sonnenschein, Kekse und Bananen. Die Sonne verbarg sich hinter Wolken, was uns den Entschluss erleichterte, Byblos zu besichtigen. Es ist spuerbar, dass wir in der Entspannungsphase angekommen sind. Um uns zu bewegen, braucht es nun schon eine ***Bewertung des Reisefuehrers.

Byblos war eine Zeitlang der Haupthandelsplatz fuer Papyros, von den Griechen wurden die Schriftrollen Byblia genannt deshalb , woher u. a. die Bezeichnung "Bibel" kommt.

Von der Kreuzritterburg aus dem 11. Jht. n. C. (solide 5 m Wackerstein-Waende mit Wehrturm und Kreuzgewoelben, wie sich das gehoert) blickt man auf ein ca. 25 ha grosses ufernahes Ausgrabungsgelaende. Diese Stelle ist seit mindestens 6000 Jahren besiedelt und die franzoesische Ausgrabung hat aus allen Zeiten Funde gehoben. Von der Steinzeit bis  zu den Kreuzrittern finden sich aus allen Epochen , von allen Kulturen und Eroberern Tempel, Villen und Strassen. Beeindruckend war ein fruehbronzezeitliches Stadttor.   Aus amoritischer Zeit stammen Villen und Palaeste. Tiefe Gruften aus praeantiker und roemischer Zeit wurden erst spaet entdeckt, einige Koenigsgraeber waren noch intakt. In verschiedenen Tempeln wurde Baal, griechische, roemische, phoenizische und  aegyptische Goetter verehrt. Im roemischen Odeon vor Meerkulisse hat Heinrich gesungen, ich habe rezitiert.

 Das Herz dieser Ansiedlung war ein 20 m tiefer  hl.  Brunnen/See. Dort habe die Goettin Isis ihren Ehemann Osiris wieder gefunden, nachdem ihn sein Bruder Seth verschnipselt hatte. 

Alles beeindruckend und schwer zu beschreiben. Wir beendeten den Tag im Licht unserer Osterkerzchen am Meer sitzend und beobachteten ca 20 junge Libanesen bei der Ausrichtung einer Party, an der  wir dann noch die halbe Nacht akustisch teilnahmen.

3 Kommentare 12.4.10 21:54, kommentieren

Wadi Qadisha

Die Christendoerfer liegen auf ca. 1500m NN in einer Art Hochebene. Sie werden noch ueberragt von dem Schneegipfeln des Libanon. Dieses Plateau ist  von einem tiefen Canon durchschnittten, in dem der muntere noch saubere Qadisha fliesst. An den Berghaengen dieses Taleinschnittes kleben oft sehr enge Terrassenanlagen, die meist nur eine Baumreihe  Oliven oder Obstfruechte tragen. An manchen Stellen sind, wie Schwalbennester, Kloester und Kirchen halb in den Fels hineingebaut. Es ist ein sonniger und warmer Tag. Wir besuchen die Kloester Sar Elisee und Sar Hamatoura, in der Naehe lebt noch ein Eremit. Wir wandern zu Fuss ueber den Qadisha entlang eines Kreuzweges. Am Wegesrand bluehen Aaronstab und Orchideen. Fruehlingsummen ueberall, Wassermurmeln, Apfelblueten-Voegelzwitschern.

In Bscharre ist der wunderbare Khalil Gibran geboren! Und wir besuchen sein  Museum\Grab, von dessen Inhalt wir nicht, von dessen Architektur wir angenehm ueberrascht sind. Gibran war ein Weltenbuerger, lebte in Paris, Boston, N.Y., ein Freigeist , der nackische Maedchen  malte und mit Rodin befreundet war. Ein Zeichen dafuer, dass Libanesen - diese alten Phoenizier - doch ganz anders gestrickt sind, wie die Syrer. (Kennt ihr den einzigen Phoenizier-Witz, den ich kenne? "Die Phoenizier erfanden das Geld." " Warum nur so wenig?" . Wir lagerten unter den Baeumen des Museums, die freundliche Waerterin brachte uns sogar Kissen.

Mir war es auf der Fahrt schon mulmig gewesen und als wir dann in den Dolmusch einsteigen wollten ging es los: Montezumas Rache wuerde man denken, aber hier koente es auch El, Astarte. Baal, Zeus, Hadats Rache gewesen sein. Also raus, zurueck ins Bauhaus und  Zwangspause.

 

3 Kommentare 12.4.10 20:47, kommentieren

von Tripoli nach Wadi Qadisha

Mal wieder eine Grossstadt und man merkt ganz deutlich, das ist nicht das Gesuchte. Das Hotel hat offensichtlich schoenere franzoesisch-orientalische Tage gesehen. Mit Heftpflaster reparierten wir die Wasserleitung.  Also entschlossen wir uns, in die beruehmten libanesischen Zedernwaelder auf die Berge zu fahren. Der Hotelbesitzer war nett  und gab uns eine Hotelempfehlung ins "BAUHAUS" (nicht lachen! nicht lachen!) 

Endlos winden sich die steilen Serpentinen hinauf, eng sind die Strassen, (fuer Heinrich waren sie nicht so steil, wie fuer mich Flachlandindianer)  wenn auch ordentlich, immer europaeischer wird es uns zumute. Die Daecher sind nicht mehr flach, das faellt  als erstes auf, die Haeuser sind schmuck, reich, breit, und ueberall, wirklich ueberall Marterl, Wegkreuze, Madonnenstatuen, Gipfelkreuze, Moenchsbilder, Kirchen, Kapellchen..... Wir fuehlen uns wie in der Schweiz oder in Oberammergau und beginnen schon ein wenig vom Schneegebirge zu singen.

Das Appartement Bauhaus in Bscharre gehoert Toni, seine Schwester Maria bingt uns nach "les cedres". Dort versammeln sich um eine Marien-Kirche ca. 100 uralte Zedern, in der Mitte eine sehr schoene Skultptur. Es ist ein "heiliger Hain" den man andaechtig durchschreitet, keinesfalls ein Wald, wie wir ihn uns vorstellen. Wir waran auf ca. 2000 m NN, es war eisekalt! Die Huegel drumherum - ca. 3000 m NN -  hatten Schnee, nicht mehr genug fuer Skilauf, aber die Pass-Strasse in die Bekaa-Ebene war noch gesperrt. Wir sind beeindruckt, aber echt!! Es ist eine wehr wohlhabende Atmosphaere hier,  die Preise entsprechen bestimmt deutschen Verhaeltnissen.

Wir essen in einem eleganten Restaurant, es gibt sogar Rotwein und werden uns dabei klar, dass wir hier im heiligen schuetzenden Tal der Maroniten sind.  Maroniten sind stolze und sehr religioese Urchristen, die  vor den Mamelucken  in dieses Tal gefluechtet sind und dort besitzt die Kirche den Grund und Boden. Hier wohnen nur Maroniten.  Der Wirt empfiehlt uns an einen Oeko-Reiseleiter Joe, mit dem wir fuer den naechten Tag eine Rundfahrt vereinbaren.

1 Kommentar 12.4.10 20:22, kommentieren

2 Kommentare 7.4.10 23:27, kommentieren

von Hama nach Tripoli

mit ein bisschen ueberspannten englisch-chinesischen Reisegefaehrten verliessen wir das netteste Hotel unserer Reise  (Cairo) in Hama und fuhren erst mal nach Misiaf, einer Assassinenburg. Assassinen waren "Haschischfresser, todesverachtende Attentaeter und Terroristen", religioese Ismaeliten, deren heutiges Oberhaupt der Aga Khan ist. Misiaf war lange ihr Hauptsitz und die Burg wurde kuerzlich mit Geldmitteln des Aga Khan gut renoviert.

30km weiter trafen wir auf den vielgeruehmten Krak des Chevaliers. Diese Kreuzritterburg (1030 bis 1290) beherrscht den Zugang vom Meer zum syrischen Hinterland, bedeckt drei Hektar und wurde nie erobert aber am Ende der Kreuzritterzeit geraeumt.

(Ja liebe Margot, wir haben jetzt viele tote Steine gesehen die Jahrtausende ueberstanden haben und wir sehen viele Wohnhaeuser, die kaum 10 Jahre ueberstehen.)

Der Grenzuebertritt in den Libanon ist sehr buerokratisch und wir sind dankbar, dass unser Fahrer uns zielstrebig von Schalter zu Schalter schiebt, unsere Paesse weiterreicht und uns ueber die faelligen Gebuehren informiert.

Kaum haben wir die Grenze passiert sehen wir die schneebedeckten Berge links und das Meer rechts. Wir sehen Palestinenserlager und Armutcamps am Strand. Wir sehen unendliche viele Mercedes, einige BMW. Insgesamt scheint das Warenangebot und der Lebensstandard deutlich geringer zu sein als in Syrien.

Die Zitadelle (weitere tote Steine) war uns zu teuer, die Madrasse Al Burtasi liess uns nicht hinein, die grosse Moschee war geschlossen. Wir bummelten durch das pulsierende Leben und die Werke von Sabines Elektrolehrlingen (vielleicht auch Meister von denen sie noch lernen kann).

1 Kommentar 7.4.10 22:53, kommentieren

Apamea, Al Bara, Sirjilla

Wir beteiligten uns an einer vom Hotel organisierten Ausflugstour. Zwei aus Erlangen und zwei aus London waren unsere Gefaehrten. ALex, geboren in Alexandria war des arabischen maechtig.

Apameia beeindruckt mit einer fast zwei Kilometer langen Saeulenstrasse, aehnlich Palmyra. Wir fragen uns ob die Roemer STrassen liebten und Mit Prachtstrassen ihr Begriff von der Weltherrschaft am besten um Ausdruck gebracht wurde. Andere Kulturen moegen Bege oder Tempel oder Kloester in den Mittelpunkt stellen. Weh dem der all dies aufbauen musste..., wohl uns die die verbliebene Pracht noch bewundern duerfen.

Al Bara und Sirjilla sind zwei von mehreren toten Staedten. Ein gany wesentlicher Teil dieser Stadtkulturen war durch Grabmale repraesentiert - Grabkirchen, frei stehende Sarkophage, Pyramidengraeber und unterirdische Grabanlagen. Bemerkenswert ist, dass diese Orte vor tausend Jahren dem Verfall ueberlassen wurden. Die Gegend wurde schon 4000bc besiedelt, Sprachengemisch aus knaanitisch, phoenizisch ugaritisch, arabisch und hebraeisch ist belegt. Palaeste etwas 2000bc, Griechen, Roemer, Byzantiner, Araber, Kreuzritter, Tuerken und wieder Araber

 

1 Kommentar 6.4.10 20:31, kommentieren

Von Latakia nach Hama

The early bird catces the worm - so sind wir froehlich um 0830 aus dem Bett geklettert. Bereits das Bezahlen des Hotels machte Probleme - diesmal waren dollar nicht erwuenscht sonder die einheimischen Lira. Davon aber haatten wir nur noch einen beschraenkten Vorrat.

Der Anlauf von ca 5 Banken und ATM's machte uns die Dimension des Problems klar.

Nach 4 h waren wir schliesslich Besitzer von ausreichend Lira, hatten bezahlt, mehrere Quicksexangebote erhalten und sassen in Dolmusch nach Hama. Die Fahrt ging durch eine bluehende Vorgebirgslandschaft (Lilifeebaeume die wohl spaeter Mandeln tragen) und schliesslich erreichten wir auf der Buckelpiste den Pass ueber das Gebirge das die Kueste vom Orontestal trennt.

Das Al Ghab Tal ist breit, gruen, fruchtbar und immer wieder einmal taucht am Rande eine Burg auf.

Nach der Fahrt goennten wir unseren Maegen eine Ruhepause und sahen dem Fussballtraining zu. Nicht nur die Maenner uebten fleissig. Auch eine Frauenmannschaft war eifrig mit dem Ball.

Im Stadtbild faellt auf, dass praktisch alle Frauen ihr Haar gaenzlich unter meist langweiligen Tuechern verbergen, viele Frauen ganz schwarz gekleidet sind und Gesichtsschleier vielfach getragen werden. Waehrend in Aleppo und in Latakia nur alte Maenner die Beduinenkleidung trugen, ist dies hier weit verbreitet.

Die Studenten und Studentinnen der Universitaet probierten ihr Englisch in der Konversation mit uns und geleiteten uns bis zum Hotel Cairo.

Ein langer Abendspaziergang fuehrte uns zu den beruehmten Wasserraedern, die laut knarzend und plaetschernd Wasser in die Kanaele befoerdern. Freundliche Feierabendstimmung mit Luftballons und froehlichen Familien. Auch die Vater tragen stolz ihren Nachwuchs umher. Man quaelt sich auf dem oftmals schlechten Buergersteig mit wackligen Kinderwagen und die Erfindung des Brusttragetuchs ist noch nicht gemacht.

2 Kommentare 6.4.10 20:16, kommentieren

Flitterhuetchen oder Nasenring?


Es war halb zwei Uhr, als wir ins Bett kamen, solange sassen wir noch plaudernd auf unserem Balkon ueber der stiller werdenden Stadt im lauen Fruehlingswind, das Osterkerzchen abbrennend, Feigen und Erdbeeren essend.....

Entsprechend  gab es heute einen ruhigen Tag. Wir besuchten noch anstandshalber das Museum, das in einer Karawanserei untergebracht ist, bestaunten die dortigen Schaetze, bevor wir nach Corniche wanderten.

Corniche ist der Erholungsstrand, dort wird gerade die Waterfront mit schicken Restaurants zugebaut, aber noch sind allerliebste Fleckchen zu finden, alte Fischer, nette Steinchenwerfer und Angler. Steilkueste mit Hoehlen und Meerboegen. Wir uebten das Nichtstun, es gelang einige Stunden hervorragend. Nach einem ueppigen Mal mit Auberginen- und Kichererbsenmus (Homos), Fleisch und Knoblauch machten wir uns auf den Heimweg.

Immer wieder bestaunen wir die gut gekleideten Menschen, besonders viele Herrenausstatter sind ueberall. Die Maenner sind sowohl klassisch englisch oder arabisch gekleidet, aber auch im Freizeitdress immer sauber, gepflegt und hochwertig. Die Herrenausstatter bieten so schoene Kleidung an, dass Heinrich sich nicht zwischen Flitterhuetchen und Nadelstreifen entscheiden kann... der Einkauf wird vertagt. Die Frauenmode ist vor allem sexy und glitzernd, solange sie im Fenster steht. High heels von 20 cm und supersuesse Kleidchen sind zu sehen und wir sehen sie auch oft unter den schwarzen Kitteln hervorblitzen. Man legt viel Wert auf Aeusseres.

2 Kommentare 4.4.10 21:13, kommentieren

Der Messias ist erschienen

Dies war der Ostergruss, den wir mit einer Kirche voller Christen uastauschten. Auf dem Weg sind uns viele mit Osterlicht durch die dunkle Nacht begegnet. D. h. wir haben den stimmungsvollen, wenn auch unverstaendlichen Auferstehungsgottesdienst in St. Franziskus ind Latakia erlebt.

Davor waren wir im Mittelmeer schwimmen. Kuehle 19 Grad und angenehme  Sonne.

Den Tag begannen wir mit Taxi-, Dolmusch-fahrt nach Qualat Saladin. wildromantisch im Gebirge, mitten im gruenen Wald, ein Adlerhorst auf einer schmalen Felsnase. Mit viel Muehe haben die byzantiner einen 20m tiefen Graben in den Fels gehauen. Da hatten Sie dann auch gleich viele Steine um den gigantischen Bau zu beginnen, den die spaeteren Besitzer, franzoesische Kreuzritter, und dann auch Saladin fortfuehrten. Das Multikulti war heute unser Tagesthema: Am Bau wirkten allerlei Muselmanen und Christen mit, im Meer tummelten sich Maedchen mit hautengem Ganzkoerperanzug und Kopftuch neben Gaesten in der uns gewohnten Aufmachung und in der katholischen Kirche beten sie auch zu Allah.

Unsere Flexibilitaet  wird geschult.

Gruene Mandeln sind lecker - nur konnten wir das nicht wirklich nachempfinden. Wir haben den groesseren Teil weiterverschenkt. In herrlichen Erdbeeren haben wir geschwelgt. 

Lieber Peter, vielen Dank fuers Kuemmern, du wirst das schon richtig einschaetzen, bei Kaya gibt es halt immer mal wieder Aerger. Der hat ja meist gar nicht viel in der Kasse und ich weiss auch nicht, was ich machen soll.  Hat Elli ihren ersten Einsatz gut hinter sich gekriegt? Gruesse zurueck, das mit den Fotos ist irgendwie komplizierter als wir dachten... wir ueben noch.

Hier ist der Fruehling in vollem Gang, es blueht und gruent um die Wette. Liebe Gruesse an Janis, Hannibal und alle Lieben!!!!!!!!!!

 

1 Kommentar 4.4.10 00:03, kommentieren

Latakia und Ugarit


Unsere Schreibkunst macht Fortschritte, manchmal klappt eine kleine Verstaendigung das ist dann immer eine grosse Freude. Auch sonst bekommen wir viel "welcome, bonjour Madame, Hello" zu hoeren, die Leute sind unglaublich freundlich. Wir sind sehr dankbar, wie selbsrverstaendlich uns geholfen wird, Heinrich meint, wir haetten einfach Narrenfreiheit....

Das Fruehstueck am Meer war ein Schaelchen Maiskoerner und 2 Tee in einem langsam erwachenden Park. Die Verkaeufer schlafen auf den Baenken, spuelen mit Gartenschlauch und wir waren um 11h die ersten Kunden. Freitag ist lazytime. Alles ruhig, sogar die Hupen sind still, nur der Muezzin darf heulen. 

Es wird uns klar, dass Karfreitag ist, als wir auf der Suche nach einem Cafe am Hafen entlang laufen und auf eine Franziskaner-Kirche stossen. Wir werden Samstag in den Auferstehungsdienst gehen. 

Die GEgend um Corniche wird reicher - endlich nach 5 Versuchen ein ATM der noch Geld hat, sogar Dollars anbietet. Nach ca. 2 Stunden finden wir das meerblickende, marmorierte, beschirmte Lokal, dass uns freundlich aufnimmt und uns Kaffee und ein Mittagessen bietet. 

Es ist meerromantisch warmblau schoensonnig hier und es faellt uns ein wenig schwer, uns loszureissen. Wir nehmen ein Taxi nach Ugarit.

Ein 6er im Lotto: wir schummeln uns in eine sehr gut gefuehrte Reisegruppe und erfahren viel ueber das erste Alphabet, das zugehoerige Koenigreich, die sichtbaren Steine, die Sprachen, Handelsbeziehungen, Votivgaben, Baal-Tempel samt Baal-Legende (seine Frau verhaute, vierteilte und grillte ihren Schwager Mood).

Rueckfahrt im Dolmusch, wieder bezahlt mal jemand die Fahrt aus Freundlichkeit fuer uns. Heinrich hat den Weg vom Dolmusch-Platz zum Hotel einfach so gefunden!!!!!! Ruhe im Hotel -und jetzt noch ein Bummel ueber die gut frequentierte Rummelstrasse Americana.

Liebe Gruesse Euch allen!!!!

 

2.4.10 21:48, kommentieren

Samaan - ein Saeulenheiliger

Wir verliessen das vornehm-aeltliche Hotel Baron irgendwie im Durcheinander, weil der Besitzer unbedingt unsere Dollars wollte, wir aber nicht so freigiebig waren. Dann fuhren wir mit Imri, einem ca. 28jaehrigen indien-Kanadier nach Qalat Samaan ca. 80 km noerdlich. Das christliche Kloster wurde als Wallfahrtsort im 4-6. Jahrhundert zum Andenken an den hl. Simeon errichtet und liegt auf einer Anhoehe ueber dem gruenen, idyllischen Afrin-Tal mit grandiosem Ausblick. 4 Basiliken gruppieren sich um ein Oktogon, in dessen Mitte die 18m hohe Saeule stand, auf der Simeon lebte und predigte. Es kaman soviel Leute zum Taufen, dass dort ein "Walk-through" Taufbecken ist. Wir waren sehr angetan von diesem Platz, landschaftlich war das bisher der Hoehepunkt.

20 km weiter befanden wir uns in Tell Ain Dara, wo "middle in fucking nowhere" auf einem Huegel unendlich viele - 100? - kleine und riesige, flache und ausgeformte, gefluegelte und ungefluegelte Loewen zu einem beeindruckenden Tempel zusammengefuegt waren. C.a 1000 B.C. hatten die Architekten mit dem weissen Kalkstein eine schwarz-weiss-Optik ausgefeilt.Es wird irgendwie klar, dass hier unter jedem, jedem Huegel mit groesster Wahrschinlichkeit ein Tempel oder eine Kirche oder eine Burg liegt, dass jeder Stein, an den unser Fuss stoesst vielen Herren gedient hat.

Die ganze Gegend heisst "tote  Staedte" und das ist wahrscheinlich sehr richtig. die Lebenden hier ernaehren sich von einer ueppigen Landwirtschaft: Obst- Gemuese-, Getreideanbau.

Die dritte Station war Muschabak, eine Basilika ca. 4 Jahrhundert, noch immer sehr viel besser erhalten als die Koelner U-Bahn!!!

Der Taxifahrer brachte uns dann zum Bahnhof Aleppo, wo wir frohgemut zwischen Hunderten von schiebenden, schreienden, draengelnden Menschen untergingen, hin- und hergeschubst wurden. WIr verlangten zwei Fahrkarten alyaum (heute) was dort wohl niemand tut, man kauft die Karten einen Tag vorher. Dafuer muessen die  Paesse registriert werden (zum 8 mal wird kontrolliert, wo wir waren)Schubs hin, Schubs her, Schubs in den Zug - aber immer noch ohne Fahrkarte und ohne Reservierung. Nette Leute traten uns ihre Plaetze ab, die 4 stuendige Fahrt ueber die hoehn Berge und weiten Taeler kostete weniger als 4 Euro zusammen (incl. Tipp). Es war 8h als wir aus dem vollen Zug am stockdunklen Bahnhof in Lattakia austiegen.

Nach einem einstuendigen Fussmarsch einschliesslich Volksbefragung fanden wir ein Hotel, billig und gut im Zentrum.

 

1 Kommentar 2.4.10 21:34, kommentieren

Aleppo

 

Das bloggen hat uns gestern etwas entnervt, besonders das Abladen der Bilder hat nicht geklappt. Weiss einer, wie man Bilder ablagert? Hatten wir das nicht immer af Yahoo gestapelt????

o.k. wir standen erst gegen 10 auf und starteten nach bescheidenem Fruehstueck in die Stadt, d.h. zunaechst besuchten wir das Museum. Es ist sortiert nach Ausgrabungsorten, was ein wenig verwirrt, aber es macht auch klar, dass diese gesamte Gegend seit ca. 6000 Jahren eine Hochkultur hat. Einige wunderbare Stuecke konnte man bewundern.Danach suchten wir durch die Parks, die Bauern-Suqs, durch die Handwerker-Suqs den Weg zur Zitadelle.

Natuerlich ist das Handeln schwer, wir wurden abgeschlleppt, bequasselt, angeflirtet und angetatscht. Aber wir haben uns tapfer gewehrt und wir sind weder Suq-suechtig geworden, noch sind wir pleite dort rausgekommen. Aber wir haben schon mal fuer alle 6 unverheirateten Toechter und Enkelinnen ein paar Hochzeitskleider (50 Euros) gebucht. Fuer die zu erwartenden Braeutigame orderten wir moosgruene Kaftane mit Brockatbesatz.

Die Ruhepause, die wur uns zwischen Palmen vor dem Palast goennen wollten wurde unterbrochen von Scharen von blaubekittelten Schulkiindern, die gluecklich unseren arabischen Sprachversuchen lauschten und uns mit Blumen beschenkten. Sie hiessen Achmed und Recha, Zacharias und Mara......

Gefuellt mit den  vielen Geruechen und Eindruecken landeten wir an der Zitadelle, die aehnlich einem unbezwinglichen Glasberg umrundet von einem breiten Wassergraben gigantisch auf einer Anhoehe liegt. Wir bezwangen sie mit 300 Leira und vielen tapferen Schritten ueber viel zu hohe Stufen. Belohnt wurden wir mit einem grandiosen Blick ueber diese uralte, geschichtstraechtige, lebendige Gross-Stadt.Nette Gespraeche mit einem spanischen Paerchen bei einem Tee.

Zurueck liefen wir erneut durch das Suq (ein Beduinentuch gab es dann doch) zur Omayaden-Moschee, die wir uns praechtiger und freundlicher vorgestellt hatten. Erwaehnenswert erscheint uns, dass dort die Reliquien vom hl. Zacharias liegen, der immerhin der Onkel vom Jesu war. Das erstaunt doch, und durch ein rundes Loch in der Scheibe werfen die Glaeubigen noch immer Geld hinein.

Im aramaeischen Teil der Stadt - also im reichen, christlichen Djudaide- Viertel - erfreute uns die verwinkelte Bauweise und das Abendessen.

So, wir sind muedegedabbt. guets naechtli!

 

1 Kommentar 31.3.10 22:05, kommentieren

Durch die Wueste nach Aleppo


Der Reisestart sollte um 7.30 sein, unser Fruehstueck wollten wir um 7.00 einnehmen aber. die Boys waren noch nicht wach und wir eroberten erst mal die Kueche. Trotzdem Start  wohlgesaettigt um 7:35.

Nach 140km Wuestenschloss der Omajaden Qsr al Hayr. Grosse Truemmer in der Landschaft. Von der einstigen Pracht vor mehr als 1000 Jahren sind nur noch einige Bogen und beachtliche Aussenmauern uebrig.

Bei einer Beduinenfamilei Rast: So kann man sich Abraham gleich besser vorstellen. 350 Schafe ernaehren eine 10 koepfige Familie. Ein dreiteiliges Zelt: Schlafplatz, Kueche und Gaestezimmer. In kleineren Nachbarzelten zwei schon verheiratete Soehne. Die Maedchen kichern im Hintergrund.

Unser Taxifahrer kaempfte zwischendurch mit einem punctured Tyre; Reifenwechsel im naechsten Ort - nichts kann uns aufhalten.

Sergiopolis, der naechste Hoehepunkt: Die eindrucksvollen Stadtmauern und die gewaltigen Reste eines Palastes, einer Kathedrale und der Zisternen machen es leicht sich die reiche, praechtige, von Pilgern gefuellte Stadt, die ca 400AD bluehte, vorzustellen.  Frueher muss die Gegend wohl etwas wasserreicher, gruener gewesen sein. Jetzt wueste, so weit das Auge reicht und nur wenige Graeslein fuer die Schafe der Nomaden.

Noch nicht genug der Schoenheiten fuer diesen Tag:

Qsr Jaber am Nordufer des Assad Stausees. Nicht nur unendlich vieles blau schimmerndes Wasser sondern auch Baeume, Waelder und eine Maerchenburg (wir haben diese nur von aussen bewundert). Und ein Fussbad im See.

Unser Taxifahrer liefert uns noch an der Bushaltestelle ab. Komfortabel, billig und schnell reisten wir nach Aleppo. Wir verfolgten die Daenen - ihr Tip Baronhotel, ein aeltliches Flaggschift des britischen Empire, ist  heiss. Jetzt sind wir dort eingemietet und warten auf die Wunder des morgigen Tages.

 

1 Kommentar 30.3.10 23:26, kommentieren

Palmyra


Eine rasamte Entwicklung unserer Reise :

Gestern vormittag besuchten wir mit Josy und Ruedi die Graeber der Vornehmen von Palmyra (ca 150AD), ein Huegelgrab und ein Tiefgrab mit Ganymed an der Decke.

Dann besuchten wir die Oasengaerten, geleitet von Achmed, einem beduinischen Kleinunternehmer auf dem Sprung ins Tourismusgeschaeft. Wir sammelten Kamille im roemischen Theater, bewunderten die Baustelllun und das Bewaesserungssystem, aergerten uns ueber Dedemanhotel (wg. ruecksichtslosem Wasserverbrauch), tranken Tee und bestiegen Zenobia, die schoene Dromedardame.

 

Herzlicher Abschied von Ruedi und Josy (wir haben die Brille, Hamdullilah) und rundeten den Tag mit einem Besuch im Museum ab. Viel Roemisches, Griechisches Persisches aber nichts Ueberraschendes.

Beim Sonnenuntergang auf dem Balkon des Hotels zum Dattelbaeumchen (Al Nakiel) entschlossen wir uns in den Osten weiter zu reisen und erst kurz vor der irakischen Grenze umzukehren. Zu diesem Zwecke suchten wir Gefaehrten  und fanden Pia und Sten aus Kopenhagen.

 

1 Kommentar 30.3.10 23:04, kommentieren

Ankunft

In Hochgeschwindigkeit haben wir Grossauheim abgeschlossen, hat Heinrich noch seine Computer-Abschluesse getaetigt und wir sind in Geschwindigkeit zum Flughafen gekommen: ja tatsaechlich, der Flug nach Syrien war am Samstag und nicht, wie irrtuemlich angenommen, am Sonntag. Die Erleichterung, den Flug nicht verpasst zu haben, war riesig - hamdulila!gottseidank!- und das kichern lag uns den ganzen Tag auf dem Zwerchfell.

Im Flugzeug kamen wir zwischen zwei liebreizenden Syrerinnen u sitzen, schoene Frauen, die sich liebevoll meiner Sprachkenntnisse und Heinrichs Augenzwinkern annahmen. So landeten wir mit einer halben STunde Verspaetung am sehr aufgeraeumten und uebersichtlichen damazener Flughafen. Wir bekamen den Shuttle-Bus, wir konnten Geld tauschen, die eine Syrerin besorgte uns ein Taxi. Also musste auch mal was schiefgehen: ich gab als Zieladreise Bait Jabri an, denn es war im REisefuehrer als empfehlenswert gekennzeichnet - aber es ist kein Hotel sondern ein REstaurant. Also landeten wir am anderen Ende der Stadt. Wie es Heinrich aufgrund eines vollkommen unuebersichtlichen winzigen Plaenchen gelnungen ist, aus der Altstadt herauszukommen, weiss ich nicht. Er ging rechts und links und gradeaus und es wirkte so, als ob er wuesste was er taete.

Wir nahmen also die Fuesse in die Haende und liefen durch die Stadt - vorbei an den geschlossenen Suqs, an der lebhaften Innenstadt, an der Citadelle, ueber den Fluss (kleiner als die Kinzig) und kamen dann im Suq Sarudja an das empfohlene Hotel. Aber scheinbar empfehlen alle Guides das Alharamein Funduq. Es war also voll ausgebucht. Der nette Junge dahinter hatte so eine Form von freundlichem Mitleid mit uns - es war 10 Uhr abends - und telefonierte fuer uns herum. Endlich sandte er seinen Bruder Ali um uns in ein anderes Hotel zu bringen. Wir kamen im  2 Untergeschoss fuer 40 Euro unter, aber immerhin hatten wir eine Bleibe. Deutlich beruhigter machten wir noch einen langen Spaziergan unter dem Vorwand, noch ein paar Nuesse fuer Heinrich zu finden. Und das Wunder gelang an diesem Tag das 3. Mal: wieder kamen wir zur rechten zeit an einem geordneten Platz an.

Wir schliefen tief und fest, das Hotel war freundlich und wollte aber keine Kreditzahlung annehmen. Also suchten wir uns  eine Bank, drueckten enter und id-Nr. und entschieden uns fuer den button savings, so dass der Automat brav Geld ausspuckte, als wir am Nachbarautomat mitbekamen, dass andere Europaer weniger erfolgreich waren. Also haenge ich mich rein, gebe ungefragt gute Ratschlaege  stelle beim Blick auf die Kreditkarte fest, dass es Schweizer sind.

Naja der langen Rede kurzer Sinn. Wir sind mit Josi und Rudi nach Palmyra gekommen, haben uns ein Hotel , einen Fuehrer, ein Abendessen geteilt.

Die FAhrt nach Palmyra hat 3 Stunden gedauert, war unterbrochen von einem Stop im wirklich romantischen Bagdad Cafe 66.

Ja ueber Palmyra reden wir dann Morgen: good place tu see.

1 Kommentar 28.3.10 21:52, kommentieren

Reisestart

-Gerade haben wir ein Video vom Abrahams-Pfad gesehen: unglaublich weit weg. Heinrich saß bis 20 h vor seiner Arbeit "Kistchen umziehen" wie er es liebevoll nennt, ich ka erst aus eine Gremium der Stadt Hanau... Schulden und Sinfoniekonzerte gibt es dort hautnah. Wir haben die Adresslisten auf yahoo gelegt, die Pass- und Kartennummern... draussen 8°C!

26.3.10 21:38, kommentieren